Ein klares Signal setzt das Ministerium für Soziales heute in Sachen Klinikstandort Schorndorf. Nach intensiven Diskussionen und viel Überzeugungsarbeit von Seiten der Landtagsabgeordneten des Wahlkreises Schorndorf, Petra Häffner (Grüne) und Claus Paal (CDU), ist es nun gelungen, die Weiterführung beider Klinikstandorte durchzusetzen.

Die Freude über den Erhalt beider Standorte ist bei Häffner und Paal riesengroß: „Ärzte, Klinikmangagement und Kreistag haben überzeugende Arbeit geleistet.“ „Ich freue mich für alle Bürgerinnen und Bürger, die nun sicher eine wohnortnahe hervorragende medizinische Versorgung haben “, freut sich Petra Häffner und Claus Paal ergänzt: „Beide Einrichtungen – Schorndorf und Winnenden – haben in den vergangenen Jahren bewiesen, dass sie einen äußerst wertvollen Beitrag sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich leisten. Das ist eine tolle Nachricht – vor allem für die Stadt Schorndorf und deren Umgebung.“

In einem Gespräch mit den Abgeordneten des Rems-Murr-Kreis am Rande der Plenarsitzung am gestrigen Mittwoch in Stuttgart hatte Sozialminister Manfred Lucha das Votum des Kreistags bestätigt, wonach die Zukunft der stationären Versorgung im Rems-Murr-Kreis in beiden Krankenhausstandorten Winnenden und Schorndorf gemeinsam liegt. Die Zustimmung bedeutet zum einen finanzielle Unterstützung durch das Land für die anstehenden Finanzierungsmaßnahmen in Schorndorf. Die konkrete Fördersumme müsse allerdings noch ermittelt werden. Zum anderen hat das Ministerium dem Kreis ein paar Hausaufgaben gegeben:  das Ministerium sieht die Notwendigkeit die Profile der Häuser noch weiter zu schärfen.

Ein Wermutstropfen ist die angestrebte Erhöhung der Bettenzahl für das Klinikum Winnenden, sagten die Landtagsabgeordnete der Regierungskoalition. Das Ministerium könne den erforderlichen Bettenaufwuchs nicht nachvollziehen und sehe die momentane Auslastung als gut, die jetzige Größenordnung sei  im Gesamtkontext der Region ausreichend. „Klar ist, hier wollen wir nachsteuern“, sagte Petra Häffner. „Das letzte Wort ist deshalb noch nicht gesprochen“, sagte Claus Paal und Manfred Lucha stimmte zu, über diesen Punkt nochmal zu reden.