persoenlich statementTüftler, Erfinder und Schaffer: Unsere Tradition hat uns zum höchsten Lebensstandard verholfen, den wir jemals hatten. Unser Land ist die Heimat erfolgreicher klein- und mittelständischer Unternehmen und großer international tätiger Weltkonzerne.

Ideen, Fleiß und Beharrlichkeit – das sind Werte, die uns Erfolge garantieren. Mein Bestreben ist es deshalb, unserer Wirtschaft die notwendigen Rahmenbedingungen zu garantieren, unter denen sie arbeiten kann. Bestehende Firmen sollen sich hier wohlfühlen und neue Firmen sollen sich gründen können. Zusätzlich müssen wir mehr dafür tun, Baden-Württemberg für ausländische Unternehmen und Investoren attraktiv zu machen. Sie sollen hier gerne investieren.

Unsere Wirtschaft steht vor Veränderungen und Herausforderungen. Als Gewinner der Globalisierung müssen wir auch mit diesen Entwicklungen zurechtkommen. Dazu gehört, dass sich die Finanzwirtschaft um ihr Kerngeschäft kümmern muss: die Finanzierung von klein- und mittelständischen Unternehmen. Das ist für unser Land sehr wichtig.

Die Automobilindustrie steht vor einer Strukturveränderung. Gerade Schorndorf als die Daimlerstadt muss vorne mit dabei sein, wenn die Mobilität der Zukunft geschaffen wird. Die neue Mobilität, die in den nächsten 20 Jahren entstehen wird, bedeutet für unseren Standort eine Riesenchance.

Neue Branchen, neue Technologien, neue Ideen – unser Land muss und wird seine Chancen nutzen. Pioniere mit Unternehmermentalität haben wir. Sorgen wir dafür, dass sie arbeiten können.

Als Wirtschaftspolitiker, AK-Vorsitzender Wirtschaft, Wohnungsbau und Arbeit sowie wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg ist mir der regelmäßig Dialog mit Unternehmen, Verbänden und Vereinigungen besonders wichtig. Vor dem Hintergrund meiner langjährigen Erfahrung als mittelständischer Unternehmer greife ich diese Anregungen gerne auf, um an einer weiteren Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mitzuwirken.

Unser soziales Baden-Württemberg: Die Gesellschaft.

Unsere soziale Marktwirtschaft ist einmalig in der Welt. Darum brauchen wir eine starke Wirtschaft, die es uns ermöglicht, die Benachteiligten und Schwachen unserer Gesellschaft nicht aus dem Blick zu verlieren.

Soziale Einrichtungen, Vereine, Familien und Menschen in Ehrenämtern erbringen Leistungen im Sinne menschlicher Nächstenliebe, die uns auszeichnen.
Wir alle tragen Verantwortung für Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Gemeinsam müssen wir sicherstellen, dass niemand durch unser soziales Netz fällt.

Meine Überzeugung ist: Wirtschaftliches und soziales Engagement schließen einander nicht aus. Für mich ist es ein Gebot der Gerechtigkeit, dass wir uns für sozial Benachteiligte einsetzen. Gleichzeitig ist es aber auch unsere Pflicht, und zwar gerade im Sinne der Benachteiligten, jeden Missbrauch sozialer Leistungen zu verhindern.

Unser kinderfreundliches Baden-Württemberg: Die Familie.

Die Familie ist die Basis und die Keimzelle unserer Gesellschaft. Nichts kann sie ersetzen. 
Ich selbst bekomme Rückhalt, Unterstützung, Kraft und Erholung aus meiner Familie. Familien vermitteln Werte an ihre Kinder. Werte, die unser Land prägen. Deshalb müssen wir alles dafür tun, dass unsere Heimat für Familien gute und sichere Lebensbedingungen bietet.

Wichtig ist, dass die Familie und der Beruf miteinander in Einklang gebracht werden können. Und zwar für jede Familie möglichst so, wie sie es sich wünscht und wie es für sie am besten ist. Deshalb brauchen wir zum Beispiel auch eine ausreichende und bedarfsgerechte Kinderbetreuung.

Auch in der Freizeit müssen den Familien alle Möglichkeiten offenstehen. Gerade in Zeiten leerer Kassen soll es unser Anspruch sein, dazu ein gutes Angebot bereitzustellen. Die dafür nötige Finanzausstattung stemmen wir nur mit guten Ideen – und auch nur dann, wenn die Kommunen eng und unbürokratisch zusammenarbeiten.

Unser jung gebliebenes Baden-Württemberg: Die Senioren.

Die Lebenserwartung unserer Bevölkerung steigt. Das ist ein Geschenk, weil es den Menschen die Möglichkeit bietet, die Früchte ihrer Lebensleistung selbst länger zu genießen. Für mich bedeutet die Begegnung mit älteren Menschen eine große Bereicherung. Dabei stelle ich aber immer wieder fest, dass der Schatz menschlicher Erfahrung weithin viel zu wenig geschätzt wird.

Seniorinnen und Senioren nehmen am gesellschaftlichen Leben heute viel intensiver teil als zu früheren Zeiten. Wo dies nicht mehr geht, muss der Staat dafür sorgen, dass Familien ihre Angehörigen so lange wie möglich versorgen können. Zusätzlich brauchen wir aber auch ausreichende und bedarfsgerechte Einrichtungen für ein altersgerechtes Wohnen.

Unser gescheites Baden-Württemberg: Die Bildung.

Wir haben eines der erfolgreichsten Bildungssysteme überhaupt. Niedrige Abbrecherquoten und hervorragende Absolventen. Im Bundesvergleich gehören wir zu den besten.

Unser dreigliedriges Schulsystem bietet eine nie dagewesene Durchlässigkeit und eröffnet gleiche Chancen für alle. Und zwar unabhängig vom sozialen und kulturellen Umfeld, in dem ein junger Mensch aufwächst.

Unser duales System ist weltweit ein Vorbild für viele Länder. Ich selbst durfte vielen ausländischen Delegationen erläutern, warum wir bei der Ausbildung so erfolgreich sind. 
Wir werden darum beneidet.

Ich weiß: Unsere Lehrerinnen und Lehrer leisten eine besonders wichtige Arbeit. Darin müssen wir sie unterstützen.

Dennoch steht außer Frage: Jedes System – so gut es auch immer ist – muss permanent verbessert werden. Unsere Gesellschaft verändert sich, unsere Systeme und Einrichtungen müssen sich anpassen. Und dafür will ich, wo immer es geht, effektive Beiträge leisten.
Mit nur kosmetischen Anpassungen ist es dabei nicht getan.



Unser christliches Baden-Württemberg: Die Werte.

Unsere christlichen Werte prägen unsere Gesellschaft und unser Land. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass wir nur eine Gesellschaft haben und alle Menschen in dieser einen Gesellschaft leben.

Als Christen sind wir weltoffen und freuen uns über Mitbürger, die zu uns kommen, um hier mit uns in unserer Gesellschaft zu arbeiten und zu leben.

Unser mobiles Baden-Württemberg: Der Verkehr.

Mobilität und die mit ihr verbundene Infrastruktur sind notwendig und wichtig. Für unsere Bevölkerung und für unsere Wirtschaft. Baden-Württemberg ist das Mobilitätsland Nummer 1. Denn hier bei uns wurde die Mobilität, so wie sie heute besteht, erfunden.

Die Bevölkerung erwartet hinreichende Mobilitätsmöglichkeiten in Beruf und Freizeit. Unsere Wirtschaft ist von der Mobilität abhängig.

Zu Wasser, auf der Schiene, auf der Straße und in der Luft: Wir müssen die erforderlichen Infrastrukturbedingungen mit unserer schönen Natur und den berechtigten Erwartungen der Bevölkerung nach einem hohen Lebensstandard in Einklang halten. Dabei sind Kompromisse notwendig und auch möglich.

Das wirtschaftlich und ökologisch sinnvolle Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 ist das Zukunftsprojekt für Baden-Württemberg. Es stellt eine Synergie zwischen moderner Verkehrsinfrastruktur und Stadtentwicklung dar. Diese einmalige Chance darf sich unser Land nicht entgehen lassen. Ich war und bin für Stuttgart 21.

Unser Remstal darf nicht zu einer Mautausweichroute für LKWs werden. Darum müssen wir die aktuelle Entwicklung im Auge behalten und – falls nötig – gegensteuern. LKW-Fernverkehr gehört auf Autobahnen und nicht in idyllische Landschaften.

Ich plädiere dafür, dass bei jedem Neubau, bei jedem Umbau und jeder Instandhaltungsmaßnahme von Verkehrswegen geprüft wird, ob Platzbedarf für andere Verkehrsformen besteht. Ich bin überzeugt, dass Zweiräder im lokalen und regionalen Verkehr nicht nur wieder modern, sondern auch eine unverzichtbare Option für die Zukunft darstellen.

Als begeisterter Radler weiß ich, dass es bei der Einrichtung und Beschilderung von Radwegen noch viel zu tun gibt.
Die neue E-Mobilität bietet große Chancen für unser Land. Sei es auf zwei, drei oder vier Rädern.

Unser sicheres Baden-Württemberg: Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste.

Sicherheit ist Lebensqualität. Alle Menschen, ob jung oder alt, müssen hier bei uns in Sicherheit und Geborgenheit leben können.

Die Polizei schützt uns vor Gewalt, Diebstahl und Internetkriminalität.

Die Feuerwehren schützen uns vor Bränden und helfen Menschenleben zu retten.

Die Rettungsdienste sind, wo immer nötig, zur Stelle.

Von sämtlichen Diensten erwarten wir ganz selbstverständlich, dass sie an allen Tagen der Woche rund um die Uhr verfügbar sind. Dabei riskieren die Helfer im Ernstfall oft ihr eigenes Leben. Schon darum ist ihr Einsatz gar nicht hoch genug zu bewerten.

Bei all dem sollten wir nicht vergessen, dass unsere Gesellschaft auch für jede Bürgerin und jeden Bürger Pflichten kennt. Zivilcourage und gutnachbarschaftliches Engagement sind unverzichtbar. Schauen wir niemals weg, wenn ein Mitbürger Hilfe benötigt.

Vorbeugung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe – und für mich ein Anliegen von herausragender Bedeutung.

Unser schönes Baden-Württemberg: Die Natur.

Wir haben das Glück, in einer wunderschönen Landschaft leben zu dürfen. Das gepflegte Erscheinungsbild unserer Felder und Weinberge verdanken wir Landwirten und Weinbauern, deren Familien meist schon seit vielen Generationen hier zu Hause sind.

Selbstverständlich tragen unsere Bauern auch ganz maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg unserer Heimat bei. Produkte aus unserer Region sind dank ihrer hervorragenden Qualität überall geschätzt.

Wir alle müssen sicherstellen, dass unsere Landwirtschaft die nötigen Rahmenbedingungen vorfindet, damit unsere traditionsreichen Höfe weiterhin erfolgreich bewirtschaftet werden und die Familien von ihrer Hände Arbeit leben können.

Unser weltoffenes Baden-Württemberg: Die Integration.
Familien und Kinder mit Migrationshintergrund müssen in unserer Gesellschaft ankommen. Denn jeder Mensch, der sich mit seinen Fähigkeiten aktiv in unsere Bürgerschaft einbringt, stellt für unser Gemeinwohl eine Bereicherung dar. Das beste Rezept, Parallelgesellschaften zu verhindern, sehe ich darin, Chancengleichheit herzustellen. Wir wollen mit unseren neuen Mitbürgern in einer Weise zusammenleben, bei der es keine Rolle spielt, welcher Kultur der Einzelne angehört. Dabei muss jedoch beides gelten: die Bereitschaft zur Aufnahme ebenso wie der feste Wille, sich zu integrieren. Fakt ist: Integration ist keine Einbahnstraße. Mit Ihrer Unterstützung möchte ich mithelfen, zwischen den Kulturen Brücken zu bauen und unsere ausländischen Mitbürger zu ermutigen, offen auf ihre neuen Nachbarn zuzugehen.