Die Wirtschaftsstärke in unserer Region ist geprägt von innovativen Köpfen. Von Tüftlern, Schaffern und Denkern. Im Rems-Murr-Kreis besitzt die mittelständische Wirtschaft einen besonderen Stellenwert.

Eine wichtige Grundvoraussetzung für eine zukunftsorientierte Wirtschaftskraft ist der Bestand an qualifizierten Mitarbeitern. Gut ausgebildete Fachkräfte sorgen dafür, dass kontinuierlich die hohe Qualität der Produkte und Dienstleistungen aufrechterhalten wird. Top ausgebildete Mitarbeiter sind ein Markenzeichen unseres Wirtschaftsstandortes. Es bringt uns allerdings in die Bredouille, wenn gerade sie vorne und hinten fehlen.

FachkräfteDas Statistische Landesamt prognostiziert eine Reduktion der Personen im erwerbsfähigen Alter bis 2020 um 250.000. Bis 2030 sollen weitere 620.000 dazu kommen. Grund hierfür ist v.a. die demografische Entwicklung, d.h. sinkende Geburtenraten und gleichzeitig eine alternde Bevölkerung. Das hat Folgen für den Arbeitsmarkt.

Unser Landkreis und die Region sind vom Maschinen- und Fahrzeugbau geprägt. Auch und gerade da wird vor einem erheblichen Mangel an ausgebildeten Fachkräften gewarnt. Gesucht werden v.a. beruflich ausgebildete Fachkräfte mit höherer Qualifikation, also Techniker, Fach- und Betriebswirte, Meister und Fachkaufleute. Es werden selbstverständlich auch Akademiker gesucht, in der Relation sind das aber deutlich weniger.

Für mich als Wirtschaftspolitiker besteht deswegen dringend Handlungsbedarf. Ich versuche an den für mich möglichen Stellen Einfluss zu nehmen sowie Projekte und Maßnahmen zu initiieren bzw. zu fördern.

Daher setze ich mich auf folgenden Gebieten ein:

  1. Kooperation Schule-Wirtschaft ausbauen
  2. Kooperationen zwischen Unternehmen und Institutionen stärken
  3. Berufliche Ausbildung fördern
  4. Mangelberufe bewerben
  5. Beschäftigung älterer Personen stärken
  6. Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern
  7. Integration von Personen mit Migrationshintergrund erhöhen
  8. Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte erleichtern