Tüftler, Erfinder und Schaffer: Unsere traditionell starke Wirtschaft in Baden-Württemberg hat uns zum höchsten Lebensstandard verholfen, den wir jemals hatten. Unser Land ist die Heimat erfolgreicher klein- und mittelständischer Unternehmen und großer international tätiger Weltkonzerne.

Ideen, Fleiß und Beharrlichkeit – das sind Werte, die uns Erfolge garantieren. Mein Bestreben ist es deshalb, unserer Wirtschaft die notwendigen Rahmenbedingungen zu garantieren, unter denen sie arbeiten kann.

Klar ist, Baden-Württemberg ist beim Thema Innovation zwar sehr gut aufgestellt, daraus resultiert jedoch zwangsläufig die Aufgabe, diese Spitzenposition zu halten und noch weiter auszubauen. Auch möchte ich den Wettkampf mit Bayern wieder aufnehmen, da wir mittlerweile bei einigen wirtschaftspolitischen Themen nur noch die Rücklichter des bayrischen Wirtschafts-ICEs zu sehen bekommen. 

In meiner Funktion als Vorsitzender des CDU-Arbeitskreises Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau sowie als Wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion werde ich meine Impulse, Ideen und Vorstellungen für die Weiterentwicklung eines innovativen Baden-Württembergs einbringen. Vieles konnte ich bereits im Koalitionsvertrag verankern: So wurde eine Denkfabrik für Baden-Württemberg mit dem Titel „Innovationswerkstatt“ im grün-schwarzen Vertrag aufgenommen. Klar ist, kein Trend darf an uns vorbeigehen, keine Chance darf unbemerkt verstreichen.

Desweiteren müssen wir dafür sorgen, dass sich unsere bestehenden Firmen hier in Baden-Württemberg wohlfühlen - neue Firmen sollen sich gründen können. Zusätzlich müssen wir mehr dafür tun, Baden-Württemberg für ausländische Unternehmen und Investoren attraktiv zu machen. Sie sollen hier gerne investieren.

WirtschaftUnsere von Industrie und Handel geprägte Wirtschaft steht vor Veränderungen und Herausforderungen. Als Gewinner der Globalisierung müssen wir auch mit diesen Entwicklungen zurechtkommen. Dazu gehört, dass sich die Finanzwirtschaft um ihr Kerngeschäft kümmern muss: die Finanzierung von klein- und mittelständischen Unternehmen. Das ist für unser Land sehr wichtig.

Die Automobilindustrie steht vor einer Strukturveränderung. Gerade Schorndorf als die Daimlerstadt muss vorne mit dabei sein, wenn die Mobilität der Zukunft geschaffen wird. Die neue Mobilität, die in den nächsten 20 Jahren entstehen wird, ist eine Riesenchance für unseren Standort.

Neue Branchen, neue Technologien, neue Ideen – Stichwort Industrie 4.0 oder Digitalisierung - unser Land muss und soll seine Chancen nutzen. Pioniere mit Unternehmermentalität haben wir. Sorgen wir dafür, dass sie arbeiten können.

Der Koalitionsvertrag ist eine sehr gute Grundlage für unsere Arbeit und die darin formulierten Aufgaben werde ich verstärkt gemeinsam mit meinen Kollegen im Arbeitskreis – aber auch direkt mit der neuen Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und ihrem Ministerium – angehen.

Ich werde meine mehr als zwei Jahrzehnte lange Erfahrung als Unternehmer in meiner Funktion als Wirtschaftspolitischer Sprecher weiterhin nutzen, um innovative Ansätze in der Wirtschaftspolitik zu verfolgen.